| |
Ausstellung Die Ausstellung ist der zentrale Teil des VCF, eine Ansammlung all der wunderbaren und geheimnisvollen Gerätschaften die die Welt in den letzten 30 Jahre so stark verändert haben. Wer spürt da nicht wieder den betörenden Zauber zurückkehren, der Gedanke an lange Nächte, die man gefesselt durch den Bannspruch vor den Geräten verbracht hat, entrückt in eine Welt, die niemand sehen konnte. Unendlich weit weg, kompliziert und bar jeden Vergleichs zum Gewohnten und doch so unbeschreiblich einfach und logisch. Das VCFe widmet sich in jedem Jahr einem Schwerpunktthema. Diesmal ist es: Lernen - mit und über den Computer. Angemeldete Ausstellungen: - Kernspeicher in der Praxis
Für die Computer der ersten Generation war Arbeitsspeicher, egal ob RAM oder Register ein großes Problem. Es existierten verschiedene Technologien, die aber entweder zu langsam, zu teuer, zu unzuverlässig, zu groß, ... waren. Erst Mitte der 50'er Jahre hatte man mit Magnetkernspeicher eine leistungsfähige Technologie gefunden. Dabei wird jedes Bit Arbeitsspeicher durch einen winzigen Ring aus ferromagnetischem Material representiert, von Hand mit Drähten zu einer Matrix gefädelt. Erst Mitte der 70'er Jahre kam die Ablösung durch Halbleiterspeicher. Bis heute haben sich aus dieser Zeit Begriffe wie 'in Core' oder 'Coredump' gehalten.
Die Ausstellung zeigt eine einfache Schaltung um einzelne Magnetkerne anzusteuern. Ziel ist es dabei die Eigenschaften der Kerne zu ermitteln, Strom- und Spannungimpulse auf dem Osziloskop zu visualisieren und Erfahrungen für die Rekonsruktion eines größeren Kernspeichermoduls zu erarbeiten. Von Jochen Kunz - Game Circuits - BASIC Spiele auf Exoten
Im Signallabor der Berliner Humboldt-Universität sind zahlreiche 4-, 8- und 16-Bit-Mikrocomputer versammelt, die zu Forschungs- und Lehrzwecken eingesetzt werden. Unregelmäßig (etwa zweimonatlich) finden dort Treffen des offenen Arbeitskreises Game Circuit statt, auf dem Computerspiele für diese Plattformen unter verschiedenen medientheoretischen Fragestellungen untersucht werden. Beim letzten Treffen im Februar stand z.B. das Phänomen des Abtippspiels auf dem Programm. Dabei konnten die Anwesenden erfahren, in welcher Situation sich der Computernutzer der 70er- und 80er-Jahre befand, wenn er die Software für seinen Rechner erst aus einer Zeitschrift in den Computer eintippten musste. Dass dabei nicht nur Standard-Plattformen, sondern auch exotischere Hardware genutzt wird, zeigen die beiden hier ausgestellten Rechner Memotech MTX 512 und Enterprise 128. Auf ihnen laufen die Programme, die während der Game Circuit-Session eingegeben wurden und laden zum Spielen ein. Von Stefan Höltgen - Lizenz zum Löten – Lernen durch Selbstbau
Ende der Siebziger Jahre hatte man zwei Möglichkeiten um an einen Computer zu kommen: Sich einen nahezu unbezahlbaren Schrank zu zulegen oder den Selbstbau eines Rechners. Die Firma Nascom war eine dieser Firmen, die einen Mittelweg anboten: Eine funktionsfähige Hauptplatine und eine Tastatur. Ohne Gehäuse, ohne Netzteil, ohne Massenspeicher, aber mit einem dicken Ordner technischer Unterlagen. Wer diesen Aufbau meisterte, verstand die Arbeitsweise eines 8 Bit-Computers, konnte Speicherbereiche mittels TTL-Chips ansteuern und kannte jedes Bit das über die Datenbusse verschickt wurde. Von Thomas Linke - MINIX – ein Lehrbetriebssystem
1987 war das von Andrew S. Tanenbaum für die Hardware des IBM PC entwickelte Betriebssystem MINIX ein großer Schritt von DOS zu einem vollwertigen Betriebssystem mit Mikrokernel , Mehrprogrammbetrieb und den Systemaufrufen der UNIX-Version 7 . Durch die geringen Hardwareanforderungen war es als Studienobjekt für Studenten gut geeignet. Gezeigt wird ein MINIX 1.2 auf einem IBM PC mit 640k und zwei Diskettenlaufwerken sowie ein MINIX 2.0 auf einem IBM PC AT mit 2MB und einer Festplatte. Von Heinz und Helmut Jakob - DECbox & BlinkenBone - Historische Hardware und moderne Simulation
Die "DECbox": In ein VT100 Textterminal ist ein BeagleBone micro-Linux Rechner eingebaut, auf dem der Simulator "SimH" läuft. Es können 10 verschiedene DEC-Betriebsysteminstallationen ausprobiert werden: PDP-10: TOPS-10; PDP-11: XXDP, RT-11, RSX-11, RSTS, Unix V6, Ultrix-11, Unix 2.11BSD; VAX: VMS, Ultrix-32. Der "BlinkenBone": Ein an das BeagleBone ist das echtes "BlinkenLight" Frontpanel einer PDP-11/40 angeschlossen. Eine laufende PDP-11 Simulation zeigt originalgetreue Anzeigen und der Simulator kann über die Schalter bedient werden. So kann auch ohne die raumgreifende Original-Hardware das Original-Gefühl erlebt werden. Von Jörg Hoppe - PDP-11
PDP-11 mit Bandlaufwerk im 19 Zoll Schrank. Von - Portabel und doch schwer: Adventures auf frühen transportablen Rechnern
Wege von Zork und Nemesis hin zu graphischen Spielen Rechner: Non-Linear Systems Kaypro II, Commodore SX-64 Von Andreas Paul - Lernen: Logo
Gezeigt wird eine Logo Umgebung auf dem C64. Logo wurde in den 1960er Jahren als funktionale Programmiersprache entworfen. Sie fand in der Zeit der Heimcomputer ihre größte Verbreitung, konnte sich aber gegenüber anderen damaligen Einsteigersprachen nicht durchsetzen, da sie kindgerecht aufgebaut ist und somit von vielen unterschätzt wurde. Demonstriert wird ein Logo-System auf dem C64. Von Andreas Böhm - Basic Lernen mit dem Commodore plus/4
Die Commodore-Reihe um den Commodore 16, Commodore 116 und plus/4 war ein inkonsequenter Versuch eine Homecomputerfamilie zu plazieren. Die Serie kam aber zu spät und hatte eher schwache Leistung zu bieten. Einen kleinen Boom erlebte der Commodore 16 durch den Verkauf mit Datasette und Basic-Kurs bei Aldi für 149,- DM. Dieser Kurs wird gezeigt, ebenso die Rechner der Serie und typische Peripherie. Von Michael Spindler - Interaktives Lernen auf dem Macintosh
Gezeigt wird der erste Power Macintosh 6100/60MHz von 1994 mit dem interaktiven Lernprogramm "Eine kurze Geschichte der Zeit" von Stephen Hawking. Der Benutzer wird hierbei durch Hawkings gleichnamiges Buch geführt, die einzelnen Kapitel werden anhand von Videos und Animationen erklärt. Von Tobias Zeller - Flugsimulationen
Sie waren früher der absolute Benchmark für PCs - heute führen Flugsimulatoren ein Nischendasein. Dabei gehören sie zu den wenigen Spielen, die schon früh für echte Lehr- und Trainingszwecke eingesetzt wurden, etwa zum Üben des Instrumentenflugs. Manche Simulationen sind auch ein Studium für sich, mit Anleitungen von mehreren hundert Seiten Länge - nur zum Beherrschen des Fluggeräts. Gezeigt werden diverse Flugsimulationen aus dem Zeitfenster 1985 - 1995, auf einem Amiga und einem DOS-PC mit Joystick und Schubregler. Von Thorsten Kuphaldt - Benchmark-Wettbewerb
Diese Ausstellung zeigt die Details des Benchmark-Wettbewerbs und gibt allen interessierten Hilfestellung für Installation und Ablauf. Ausserdem wird Forth (und die Benchmarks) auf verschiedenen Rechnern gezeigt. Von Carsten Strotmann und Martin Ebnöther - Der unbekannte 68000er
In Japan setzt Sharp der damaligen Dominanz der NEC PC98 Serie eine hervorragende Grafik- und Sound-Maschine, den X68000, entgegen. Außerhalb Japans dagegen erscheint der leistungsfähigste 68000er-Homecomputer nie. Der erste X68000 kostet anfangs 369.000 Yen, liefert dafür aber auch viel Power in einem beeindruckenden Design. Als CPU setzt Sharp auf den 68000er von Motorola, der auch schon in ST, Mac und Amiga steckt. Der Prozessor ist schneller getaktet, der Rechner hat von Haus aus bessere Grafik und Sound. Mit einer maximalen Auflösung von 768 x 512 Pixeln und einer Palette von 65.536 Farben, mit bis zu 128 Sprites, Parallax Scrolling und Yamaha-Synthesizer orientiert sich Sharp am Stand der (Spielhallen-) Technik – 1987 bringt kein Gerät mehr Leistung auf den heimischen Desktop. Gezeigt werden verschiedene Varianten des X68000. Von Frank Salomon - Lernen mit Logo - Logo lernt
Logo fährt mit seiner Turtlegrafik sehr anschaulich an die Programmierung heran. Etwas genauer betrachtet bietet Logo nicht nur Listenverarbeitung, sondern basiert auch darauf. Variablen verweisen auf Sprungziele und Programme können Programme schreiben. Gezeigt wird DR Logo auf Amstrad/Schneider CPC und PCW/Joyce. Von Stephan Herold - Der A5105 - BIC - BildungsComputer der DDR
Dieser Rechner wurde ab Januar 1987 im Auftrag des Ministeriums für Volksbildung der DDR vom VEB Robotron-Meßelektronik "Otto Schön" Dresden für den Einsatz in Schulen und Bildungsstätten entwickelt. Er bestand aus 3 Teilen, des Grundgerätes, der Disketteneinheit und einem 12" Monocrommonitor. Um einen effektiven Einsatz der Rechner im Unterricht zu gewährleisten, gab es das Netzwerksystem BICLAN (BICNET), mit welchem u.a. eine gemeinsame Nutzung des Druckers sowie ein verteiltes Bild des Lehrerrechners möglich war. Von Steffen Gruhn - Zwei Lerncomputer, nicht (alleine) von Apple
Ab 1979 lieferte Bell & Howell eine abschliesbare, schwarze Version des Apple II plus für Schulen um den "Schwund" zu vermindern und das für den Schuleinsatz nötige UL Prüfsiegel zu erhalten. 1996, eher gegen Ende der Apple II Ära wollte Tiger Electronics den gerade entstehenden Markt der Kinder-Lerncomputer mit einem speziellen Apple II Ableger, dem Tiger Learning Computer, aufrollen. Mit dem unglaublichen Softwareangebot des Apple II sicher erfolgreich, hätte nicht Steve Jobs bei seiner Rückkehr 1997 alle Lizensierungen von Appleprodukten aufgekündigt. Von Martin Käser - Rette mich wer kann: Datensicherung mit Robotronrechnern
Anhand der Z80-basierten robotron-Rechner K8915 und A5105 wird gezeigt, wie historische Rechentechnik zur Sicherung verschiedener Datenträger verwendet werden kann. Die alte Hardware leistet hierbei noch immer gute Dienste ermöglicht jedoch gleichzeitig einen recht eleganten Sprung in die Welt von heute. Von Dirk Kahnert - Seite 1: Lernen mit dem Computer
In dieser Ausstellung werden populäre Beispiele gezeigt, wie man mit Hilfe des Computers gelernt hat. Auf verbreiteten Heimcomputern der 80er Jahre werden damals übliche Lernprogramme für Schule und Freizeit gezeigt, mit denen man sich sowohl Allgemein- und Schulwissen als auch Kenntnisse im Umgang mit den Rechnern selbst aneignen konnte. (Komplementär zur Ausstellung "Lernen über den Computer") Von Joachim Schwanter - Seite 2: Lernen über den Computer
Neben den in der Ausstellung "Lernen mit dem Computer" gezeigten Rechner gab es aber auch Computer, die dafür geschaffen wurden, diese moderne zukunftsweisende Technologie dem Interessierten auf einfache Weise näherzubringen. Solche Lern- und Experimentiercomputer werden hier gezeigt. (Komplementär zur Ausstellung "Lernen mit dem Computer") Von Matthias Schmitt - Lernen durch die (Z)80er-Jahre
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl an Möglichkeiten wie in den 1980-Jahren über und mit Rechnern gelernt werden konnte. Im Mittelpunkt stehen Rechner mit Z80-Zentraleinheit, einer der wichtigsten CPUs der 1980-Jahre. Beginnend mit einfachen Selbstbaucomputern wie dem NDR-Klein-Computer, über erste Heimcomputer mit Z80-Zentraleinheit, dem Sinclair ZX-81, bis hin zu klassischen Heimcomputern der Zeit wie z. B. dem Sinclair ZX Spectrum: Beim Lernen mit dem Computer wurde auch immer etwas über Computer gelernt. Abgerundet wird die Ausstellung mit einem Amstrad NC100 Notepad-Computer, der den einfachen Umgang mit Rechnern in den Vordergrund stellt. Der NC100 ist einer der letzten 8-Bit-Rechner mit Z80-CPU aus den beginnenden 1990-Jahren. Von Thorsten Schöler - Bücherberg
Gutes altes Papier, bedruckt in Form von Büchern war und ist auch heute noch ein Hauptbestandteil des Lernens. Anders als viele andere Wege des Lernens haben bücher eine lange Lebensdauer. Sie verschwinden nicht einfach nach einmaligem Lesen wie manches virtuelle Medium, soncern koennen für mehrere Generationen als Wissensquelle dienen. Dieses VCFe wird so ein Springbrunnen des Wissens mitten in der Ausstellung installiert: Der Bücherberg. Hier kann man aber nicht nur Wissen (Bücher) entnehmen, sondern auch Wissen weitergeben, in dem man Bücher hinzufügt. Von Peter Guhl - Sicherung von Festplatten mit Robotronrechnern
In den letzten Produktionsjahren wurden einige DDR-Rechnermodelle mit MFM-Festplatten ausgestattet. Diese zu sichern ist eine sehr notwendige und dringliche Aufgabe. Der Weg einer Sicherung über Disketten oder die serielle Leitung ist ebenso langsam wie mühsam. Der Anschluss an westliche Controller ist wenig erfolgversprechend. Aber es sind Alternativen für den Datenabzug in Sicht. Ein prototypisch realisiertes Verfahren ist Thema der Ausstellung. Von Enrico Grämer - Macintosh in der Schule
Der Macintosh LC war wohl nicht der erste Apple in der Schule, trat aber als erster Macintosh die Nachfolge der erfolgreichen Apple II Serie an. Die Abkurzung "LC" bedeutet aber nicht Lerncomputer, sondern "Low-Cost", was ihn aber auch in den Schulen sehr beliebt machte. Gezeigt wird einen Macintosh LC II mit eingebautem Apple IIe Emulationskarte. So konnten auch alle alte Apple II Software weiterverwendet werden und so den Übergang erleichtern. Besucher können Lernprogrammen auf dem Macintosh ausprobieren. Von Edwin Groot - Atari Maschinen in neuem Hardware-Gewand
Die Zeiten von Atari als Computerhersteller sind schon eine Weile Geschichte. In der Folge sind heute die diversen Atari Computer mindestens 20 Jahre alt und in einem dementsprechen, gebrauchten Zustand. In dieser Ausstellung werden Ansätze aufgezeigt, die alten Maschinen unter Verwendung moderner digitaler Schaltungen nachzubauen und diese somit der Nachwelt dauerhaft zu erhalten. Es werden die unter dem Suska Projekt entworfenen Retro-Computer Suska-III-C, Suska-III-B, Suska-III-T und eine Designstudie zu Suska-III-N gezeigt. Während Suska-III-C und -B einen Mega STE nachbilden zielen die -T und -N Boards auf den Nachbau eines Atari Falcon ab. Um diese Boards herum werden moderne Peripherie, die Entwicklungstools für die Hardware und die Vorgehensweise zum Entwurf von Retro-Computern aufgezeigt. Von Wolfgang Förster - Atari 8-Bit: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen
Oftmals wurde die Anschaffung eines 8-Bit Homecomputer den Eltern schmackhaft gemacht, dass damit für die Schule gelernt werden kann oder dass die Hausaufgaben in Schönschrift ausgedruckt werden können. Doch meistens wurden mit den Computern mehr gespielt, als gelernt. Wir möchten hier drei 8-Bit Computer der Firma Atari vorstellen: Den Atari 800, mit dem die Homecomputerära bei Atari began, den 800XL und das XE GameSystem, mit dem die 8-Bit Zeiten bei Atari wieder endeten. Für diese Computer gab es zwar auch Lernprogramme, aber es gab noch viel mehr Spiele. Von Ingo Soetebier - Lern- und Experimentiersysteme
Diese Ausstellung zeigt einen Lerncomputer LC80 und einen Polycomputer 880, zwei Lern- und Experimentiersysteme auf Basis des Prozessores U880, der DDR-Version des Z80. Obwohl diese Einplatinenrechner mit sehr begrenzten Ressourcen ausgestattet sind, können interessante Anwendungen darauf laufen. Zuvor heißt es jedoch, den notwendigen Maschinencode erzeugen und in den Rechner eingeben. Die Entwicklungsumgebung dazu besteht aus Papier, Stift und Codetabelle. von Frank Dachselt - KC85
Der Kleincomputer KC85/4, der auch als "Modular Monster" bekannt ist, wird in seiner vollen Ausbaustufe gezeigt. Der modulare Aufbau dieses Z80-basierten Rechners fordert geradezu zur Aufzurüstung und zum Anschluss neuer Peripherie-Geräte heraus. Wir zeigen den KC85/4 mit 4 MByte RAM, Festplatte, Maus, Joystick, Handscanner, Plotter, USB-Anschluss, Netzwerk-Schnittstelle und anderen angeschlossenen Geräten. Von Steffen Gruhn - RPN-Taschenrechner von Hewlett-Packard bis Elektronika
Reverse Polish Notation (RPN), deutsch Umgekehrte Polnische Notation (UPN), ist eine Postfix-Notation. RPN ist sehr gut geeignet für stapelbasierte Verarbeitung und benötigt im Vergleich zur Infix-Notation weniger Tastendrücke bei der Eingabe, da keine Klammern gesetzt werden müssen. RPN ist hauptsächlich bekannt von Tisch- und Taschenrechnern von Hewlett-Packard. Doch auch andere Hersteller wie National Semiconductor, Omron oder die sowjetische Firma Elektronika produzierten Taschenrechner mit dieser Eingabelogik. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl solcher Rechner, die natürlich auch ausprobiert werden können. So kann sich jeder selbst überzeugen, dass es nur ein wenig Gewöhnung braucht, um effizient mit RPN-Rechnern arbeiten zu können. Von Julian Fagir und Anke Stüber - Fernschreiber
Heute wischt man auf Tabletts rum, davor sollte alles ein virtueller Schreibtisch sein, davor wiederum war 80x24 in Grün der Höhepunkt der Schnittstelle zum Computer. Und jede Stufe schleppt alle Unzulänglichkeiten des Vorgängers mit sich ohne die Vorteile zu pflegen. Angefangen hat die Interaktivität aber mit Fernschreibern und der Kommandozeile. Die Ausstellung zeigt einige dieser frühen Exemplare. Von Alberto Rubinelli - Computer im Schulunterricht der 60er
Die Automatisierung immer gleicher Verwaltungsaufgaben begründete den Siegeszug des Computers. Kein Wunder, dass bereits in den 1960ern auch in Schulen Eisatzmöglichkeiten gefunden wurden. Danke neuer Eingabemöglichkeiten, insbesondere den Markierungslesern, auch direkt im Lehrbetrieb. Zusammen mit dem sich gerade entwickelnden Fernsehen ergaben sich auch völlig neue Wege der Wissenskommunikation. Die Ausstellung zeigt einige der verwendeten Ansätze. Von Volkhard Simons - PROFI-5: Mikrocomputer in der betrieblichen Bildung
Seit 1976 wurden in der handwerklichen Ausbildung und der überbetrieblichen Weiterbildung Einplatinen Mikrocomputersysteme eingesetzt. Es werden die Lerncomputer PROFI-5 mit Varianten, EZ80-DIT und MICO-80, basierend auf den 8-Bit Mikroprozessoren 8080, 8085 und Z80 gezeigt. Die Besucher können kleine Maschinenprogrammen im Hexcode eingegeben und ausführen. Von Gerald Schiepeck - Massenspeicher am Atari Portfolio
Der Atari Portfolio, einer der ersten Handheld-PC der Welt, kommt standardmäßig ohne Diskettenlaufwerk oder Festplatte daher. Es gibt zwar sogenannte Speichererweiterungskarten, die nicht, wie man vom Namen her denken sollte, das RAM erweitern. Statt dessen handelt es sich um gepufferte SRAM-Karten, die für Daten vorgesehen sind, die nicht verloren gehen sollen, wenn dem Portfolio der Batteriestrom ausgeht. So richtig viel Platz bieten sie aber auch nicht. Die Lösung besteht in einem über den Parallel-Adapter angeschlossenen ZIP-Laufwerk. Aber auch das ist ein wenig tricky. An diesem Stand wird gezeigt, wie's geht. Von Sabine Engelhardt Selbst mitmachen ? - Haben Sie auch historische Gerätschaften?
- Oder gar eine Sammlung und wollen diese präsentieren?
- Oder kennen Sie jemanden auf den dies zutrifft?
Gleich hier klicken und Bescheid sagen!
|